Sardinien – Höhlen und Grotten
unkommentiert

Sadinien – Höhlen und Grotten
Sardiniens Unterwelt ist wie ein undurchschaubares Labyrinth. Dutzende von faszinierenden Höhlen, die zum Teil von Touristen besichtigtg werden können, erstrecken sich unter den Bergketten und entlang der Küste.
Einige der 300 Bekannten Höhlen und Grotten können unter Führung von Ortskundigen besucht werden. Ausgestattet mit Stirnlampen, Seil und Schlauchboot geht es hinab ins Innerste der Insel.
Die Grotta del Nettuno liegt an der Spitze des Capo Caccia und gehört, mit ihrem Binnensee und säulenförmigen Konkretionen zu den schönsten der sardischen Höhlen. Der Urlauber kann sie im Rahmen einer organisierten Schiffsfahrt von Alghero aus besichtigen oder aber auf der „Escala del Cabirol“ direkt zu ihr hinabsteigen.
An der Ostseite des Capo Caccia gibt es noch weitere ungewöhnliche Grotten: so beipsielsweise die Grotta Verde, die einer Moosflechtenpatina auf den Stalaktiten ihren Namen „Grüne Höhle“ verdankt. Sie weist außerdem Felszeichnungen auf, die aus der Jungsteinzeit stammen. Darüber hinaus findet man einen kleinen christlichen Altar.
Eines der beeindruckendsten Höhlensysteme ist die zehn kKilometer lange Grotta di Ispignoli, die in der Nähe von Doralgi liegt. Vor allem ihre gewaltigen Tropfsteingebilde machen den Reiz dieser Höhle aus. Ihre bis zu 38 Meter hohen Stalakmiten gehören zu den längsten der ganzen Welt. Auch diese Höhle kann man mit professionellen Führern besuchen.
Erwähnenswert ist auch die Grotta del Bue Marino. Man kann sie mit Booten von Cala Ganone aus erreichen. Sie hat ihren Namen von den Mönchsrobben, die fast ausgestorben sind. Sie leben nur noch an der sardischen Küste. Etwa einen Kilometer von der Höhle ist für Touristen erschlossen, die hier die wunderschönen Tropfsteingebilde in den Höhlengumpen gespiegelt bewundern können.
Bildquelle: © Alexandra Burescu / Pixelio
Autor: michidavinca




