Sehenswürdigkeiten Ibiza
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Karthagische Ausgrabungen
Die Ausgrabungen in Sa Caleta, die man an der Südküste Ibizas findet, sieht der Besucher die Überreste der ersten kathargische Siedlung der Insel, die einst hier stand. Sie wurde noch vor Eivissa bereits im Jahr 700 v. Chr. bewohnt. Heute finden sich hier Reste von Wohnhäusern und Anlagen, in denen Blei und Eisenerz geschmolzen wurde.
Sa Caleta ist aber nicht nur archäologisch sehr reizvoll, sondern auch landschaftlich wunderschön gelegen. Die Buchten an diesem Küstenabschnitt haben traumhafte Strände, denen die rötlichen Felsen und die Fischerhütten eine besondere Atmosphäre verleihen.
Sa Talaiassa
Der Sa Talaiassa an der Südküste Ibizas ist mit 475 Metern Höhe der höchste Berg von Ibiza. Wie sehr die dauernden Angriffe auf die Insel das Denken der Bewohner bestimmte, zeigt der Name, der aus dem Arabischen stammt und Wachturm bedeutet. Zu seinem Gipfel führt ein Weg, der auch mit dem Auto befahren werden kann.
Für den neun Kilometer langen Weg von Sant Antoni braucht man zu Fuß gute zwei Stunden. Der Weg führt an steilen Stellen vorbei, wo Stufen in den Fels gehauen wurden. Die Mühe wird mit einem atembraubenden Rundblick auf die ausgedehnten Pinienwälder der Insel und die vorgelagerten Inseln belohnt.
Dalt Vila
Die Dalt Vila, die obere Altstadt von Eivissa, gehört zu den UNESCO Weltkulturstätten. Sie ist von einer Befestigungsmauer aus dem Jahr 1585 umgeben, die die Stadt vor den andauernden Piratenüberfällen schützen sollte. Wer durch die engen Gassen schlendert, stößt überall auf Überreste der karthagischen, arabischen und römischen Geschichte Ibizas.
Die Schönheit der Altstadt mit ihren vielen kleinen Ecken, ihren Galerien, Kirchen, Museen und Restaurants erreicht man zu Fuß am besten. Vom Kirchenvorplatz hat man einen schönen Blick über Hafen und Straßen der Hauptstadt von Ibiza.
Portal des ses Taules
Das Portal des ses Taules in Eivissa ist der Haupteingang in die Altstadt Dalt Vila. Es ist Teil der Festungsanlage, die Eivissa seit dem 16. Jahrhundert vor Piratenangriffen schützen sollte. Über dem Tor ist das Wappen des spanischen Königs Philip II. zu sehen, der in den Stein gemeißelt wurde, unter dessen Regierung die Mauern 1585 fertiggestellt wurden.
Neben der Festungsmauer stehen zwei römische Statuen, die die Göttin Juno und einen Krieger darstellen sollen. Die beiden Figuren sind Kopien, die Originale davon befinden sich heutzutage im Museum Arqueologic d’ Eivissa.
Autor: michidavinca



